Ulrike Segin nimmt fünf Mal "Gold" mit
Die Castrop-Rauxeler Schwimmer kehrten mit 14 Goldmedaillen von den Nordwestfälischen Meisterschaften und Bezirks-Jahrgangsmeisterschaften in Gladbeck heim. Mit 13 Mal "Gold" steckten sich die Aktiven des SV Poseidon den "Löwenanteil" an dieser Ausbeute in die Sporttasche.

Ulrike Segin (SVP/Jahrgang 1976) stieg gar fünf Mal auf die oberste Stufe des Siegertreppchens: Sie gewann die 200 Meter Freistil in 3:15,97 Minuten. Zudem schlug sie über 50 Meter in den Disziplinen Schmetterling (0:47,24), Rücken (0:45,40), Brust (0:55,08) und Freistil (0:37,62) jeweils als Erste an.

Drei erste Plätze verbuchte Oliver Eitner (SVP/Jg. 83): Die 200 Meter Brust gewann er nach 2:40,95 Minuten. Die 50 Meter Brust brachte er in 32,34 Sekunden hinter sich. Über 100 Meter Brust setzte er sich in 1:12,51 Minuten an die Spitze des Feldes. Eitner nahm zudem zwei Mal "Silber" über 100 Meter Brust und Schmetterling sowie ein Mal "Bronze" über 50 Meter Brust mit nach Hause.

Marvin Kunze (SVP/Jg. 92) sammelte die Titel über 200 Meter Brust (3:17,55) und 100 Meter Brust (1:34,25) ein. Den zweiten Rang belegte er über 100 Meter Schmetterling.

Sebastian Holz (SVP/Jg. 85) gewann die 100 Meter Brust in 1:1375 Minuten. Zudem wurde er ein Mal Zweiter und vier Mal Dritter.

Carsten Zwilling (SVP/Jg. 86) war stieg als Erster nach 2:58,30 Minuten über 200 Meter Brust aus dem Wasser. Über 100 Meter Brust wurde er Zweiter.

Nils Marciniak (SVP/Jg. 89) hatte über 400 Meter Freistil nach 5:11,34 Minuten die Nase vorn. Über 200 Meter Freistil holte er zudem "Silber" und über 100 Meter Freistil "Bronze". Christoph Kuschnereit (SVP/Jg. 86) wurde zwei Mal Dritter, über 100 Meter und 200 Meter Schmetterling.

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-as
Quelle: Ruhr Nachrichten Castrop-Rauxel vom 15. 07. 2003

Auswertung per EDV senkt den Stresspegel

Zweier-Team kontrolliert sich selbst

Gladbeck. So furchtbar lange liegt es noch gar nicht zurück, dass die Erstellung des Wettkampfprotokolls bei Schwimm-Meisterschaften ein absoluter Stressfaktor war.
Denn da mussten nach den Wettkämpfen alle Ergebnisse eingetippt und im mühsamen Verfahren vervielfältigt werden. Seite für Seite in 100- und mehrfacher Ausfertigung gedruckt, eingetütet und anschließend versandt.
Heute können sich Dirk Lennhoff vom SV Poseidon Castrop-Rauxel und Martin Doedt vom SV Matellia Metelen diese absoluten Protokoll-Stressfaktoren gar nicht mehr vorstellen. Denn die Hauptarbeit nimmt ihnen schon seit Jahren die Elektronische Daten-Verarbeitung (EDV) ab. "Stressig wird´s vor allem beim Meldeergebnis, wenn uns die Vereine ihre Meldungen nicht als Dateien zukommen lassen, sondern schriftlich. Dann muss noch vieles eingetippt werden." So Lennhoff, der im Bezirk Nordwestfalen bei den offiziellen Meisterschaften schon seit Jahr und Tag für den "technischen Kram" zuständig ist.
Einmal im PC, ist die Auswertung vom Wettkampf anschließend nur noch ein Klacks. Vor allem dann, wenn eine elektronische Zeitmessanlage angeschlossen ist: Denn deren Messungen fließen automatisch ein, den Rest besorgt das Programm.
Doch auch ohne elektronische Zeitmessung erfolgt die Auswertung vergleichsweise stressfrei: "Wir tragen die Zeiten hinter den Namen ein, der Rest erfolgt automatisch." Und da diese Arbeiten immer zu zweit im Team vorgenommen werden, ist auch die nötige Überprüfung gewährleistet, die Fehlerquote "liegt praktisch bei Null".

Von Jürgen Seyb
Relativ stressfrei verliefen die Freiwasser-Bezirksmeisterschaften für Dirk Lennhoff (l.) und Martin Doedt. WAZ-Bild: J. Seyb
Quelle: WAZ Recklinghausen vom 14.07.03